Ausbildung · Hinter den Kulissen

Fachkräfte von morgen: Warum Marie schon im 2. Lehrjahr an der Airless-Anlage steht

Von Marvin Bedenknecht · Meisterbetrieb Itzehoe · Lesezeit ca. 5 Minuten

In manchen Betrieben schleppen und schleifen Auszubildende drei Jahre lang – und fassen kaum eine Maschine an. Bei uns ist es genau andersherum. Ein Beispiel dafür ist Marie, unsere Auszubildende im zweiten Lehrjahr. Auf diesen Aufnahmen sieht man sie mit der Airless-Spritzanlage arbeiten – einem Gerät, mit dem selbst erfahrene Maler mit Respekt umgehen.

Marie, Auszubildende im 2. Lehrjahr, mit der Airless-Spritzpistole in der Hand
Marie kniet an der Airless-Anlage und bereitet das Gerät vor

Marie, 2. Lehrjahr, an der Airless-Anlage – konzentriert und mit der Maschine in der Hand.

Bei uns heißt Ausbildung: von Anfang an mittendrin

Wir sind überzeugt: Wer die Fachkräfte von morgen ausbilden will, muss ihnen auch etwas zutrauen. Deshalb nehmen wir unsere Auszubildenden vom ersten Tag an intensiv mit – nicht als billige Hilfskraft, sondern als angehende Handwerkerin. Dazu gehört, dass sie früh an die Geräte herangeführt werden: Airless-Technik, moderne Werkzeuge, echte Baustellen.

Woanders oft

Drei Jahre schleppen & schleifen

Eimer tragen, Flächen schleifen, zusehen – und kaum an die Technik gelassen werden.

Bei uns

Von Anfang an gefordert

Intensiv dabei, angeleitet an Maschine und Werkzeug – mit Verantwortung, die Schritt für Schritt wächst.

Was Marie auf diesen Aufnahmen macht

Zu sehen ist Marie beim Spritzen mit der Airless-Anlage – auf einer Neubau-Baustelle an Decken und Wandflächen und in einer alten Halle an den Wänden im Altbau. Wir zeigen ihr, wie man das Gerät führt: worauf es beim Druck, beim Abstand und beim gleichmäßigen Auftrag ankommt – und dann macht sie es selbst.

Marie spritzt mit der Airless-Anlage die Wandfläche einer Neubau-Baustelle
Marie mittendrin: Mit der Airless-Anlage bringt sie die Wandflächen gleichmäßig auf – im 2. Lehrjahr, ganz selbstverständlich.

Kurz erklärt: Airless-Spritzen heißt, dass die Farbe unter hohem Druck fein zerstäubt und ohne Luft auf die Fläche gebracht wird. Das geht schnell, ergibt ein besonders gleichmäßiges Bild und ist bei großen Flächen unschlagbar – erfordert aber Übung und ein gutes Gefühl für das Gerät. Genau deshalb ist es ein schönes Beispiel dafür, was wir unseren Azubis zutrauen.

Airless-Arbeiten an einer alten Wand im Altbau, in einer Halle
Auch im Altbau: die Wandflächen einer alten Halle werden mit der Airless-Anlage bearbeitet.

Klein an Größe, groß im Handwerk

Marie Mohr, Auszubildende bei Bedenknecht
Marie Mohr
Auszubildende · 2. Lehrjahr

Marie ist 1,50 m groß – und behauptet sich auf der Baustelle mit einer Selbstverständlichkeit, die uns stolz macht. Man merkt ihr an, dass ihr die Arbeit richtig Spaß macht. Sie blüht regelrecht auf, wenn sie eine Aufgabe meistert, vor der so mancher zurückschreckt. Genau das ist für uns der Sinn von Ausbildung.

„Wir bilden die Fachkräfte von morgen aus. Also geben wir ihnen von Anfang an das Handwerk – und das Vertrauen dazu."

Warum uns das so wichtig ist

Gute Handwerkerinnen und Handwerker fallen nicht vom Himmel. Sie entstehen dort, wo man ihnen etwas zutraut, wo sie gefördert und gefordert werden. Wir nehmen die Ausbildung ernst, weil unsere Auszubildenden das Fundament für die Qualität von morgen sind – für unsere Kunden und für das Handwerk insgesamt. Und ganz ehrlich: Es macht einfach Freude, jungen Menschen dabei zuzusehen, wie sie über sich hinauswachsen.

Fertig gespritzter Raum in einem Neubau, bereit für den nächsten Schritt
Das Ergebnis: gleichmäßig gespritzte Flächen, bereit für den nächsten Schritt.

Lust, dein Handwerk richtig zu lernen?

Bei uns wirst du vom ersten Tag an gefordert, gefördert und ernst genommen. Wir bilden aus – und suchen Menschen, die mehr wollen als schleppen und schleifen.